Aktiv gegen Stuttgart 21Aktiv gegen Stuttgart 21

Diese Plattform informiert über den Bürger-Widerstand in der Stadt Metzingen und in den umliegenden Gemeinden gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21.

Sie dient auch der solidarischen Unterstützung des landesweiten Protests gegen dieses Projekt.

 

Die gute Nachricht von heute:

VHG Mannheim: Stuttgart 21: Klage des BUND gegen die 5. Planänderung hat aufschiebende Wirkung

JURIS: Baustopp bei Arbeiten zur Zentralisierung der Wasseraufbereitungsanlagen für “Stuttgart 21″

STERN: Gericht stoppt Grundwassermanagement-Arbeiten für “Stuttgart 21″

Bei-Abriss-Aufstand: Verwaltungsgericht: Baustopp von GWM-Arbeiten

 

 

Sensationelle Studie von SMA: S21 ist gegenüber K21 auch noch langsamer! SMA_Reisezeiten_26_11_2010

Hanslmeier schrieb dazu im Parkschützer-Forum: link

Zitat:

“FÜR ALLE, DIE ES NOCH NICHT WISSEN, NOCH MAL DIE HAMMERMELDUNG DES TAGES VON HEUTE NACHT:

SENSATIONELLE STUDIE VON SMA:
S21 IST GEGENÜBER K21 AUCH NOCH LANGSAMER!

Wir alle kennen das Proler-Argument der angeblichen Fahrzeitverkürzungen durch S21. Zum Beweis werden hierfür stets nur einige wenige sorgsam ausgewählte Strecken aus dem Fahrplan herausgepickt. Und natürlich werden dabei auch stets S21 und NBS in unseriöser Absicht vermischt, damit man zu den gewünschten Ergebnissen kommt.

Nun ist vom Verkehrsministerium ein Dokument aus der Ära Gönner veröffentlicht worden, das all diesen Lügen die Grundlage entzieht. Und zwar so rasant, daß man geradezu von politischem Dynamit sprechen muß.

Diese wissenschaftliche Analyse wurde von SMA erstellt. Sie entstand bereits Ende letzten Jahres, wurde aber bislang nicht veröffentlicht.

Untersucht wurden 38220 mögliche Reiseverbindungen zwischen 196 Bahnhöfen. Dabei wurden die Ergebnisse von S21 mit den Ergebnissen von K21 verglichen.

Betrachtet man nur die reinen Strecken ohne Berücksichtigung der Fahrgastzahlen, ergibt sich zusammengefaßt folgendes Bild:

Fahrplanmäßige Verkürzung der Fahrzeiten bei S21 gegenüber heute: 6,3%
Fahrplanmäßige Verkürzung der Fahrzeiten bei K21 gegenüber heute: 4,7%

Beide Varianten führen also wegen der NBS zu Fahrzeitverkürzungen. Der Unterschied zwischen S21 und K21 beträgt aber nur 1,5%. Das macht pro Stunde Fahrzeit gerade mal lächerliche 54 Sekunden aus.

Nun geht aber SMA richtigerweise noch einen Schritt weiter. Denn nicht jede Strecke ist ja gleich wichtig. Es gibt vielgenutzte und weniggenutze Strecken. Deshalb hat SMA in einem zweiten Schritt jede Strecke anhand der Fahrgastzahl gewichtet.

Alle 38.220 möglichen Reiseverbindungen werden an einem durchschnittlichen Werktag von 399.612 Menschen genutzt. Dabei läßt sich jeder Strecke die genaue Nutzerzahl zuordnen. Und es ergibt sich daraus ein interesssantes Ergebnis:

Die Fahrzeitgewinne von S21 konzentrieren sich auf unwichtige gering frequentierte Strecken, während die Fahrzeitgewinne durch K21 vor allem den wichtigen und stark frequentierten Strecken zugute kämen.
Unter Mitberücksichtigung der jeweiligen Fahrgastzahlen ergibt sich daher ein ganz anderes Ergebnis:

Gewichtete fahrplanmäßige Verkürzung der Fahrzeiten bei S21 gegenüber heute: 2,0% (=30 Sekunden)
Gewichtete fahrplanmäßige Verkürzung der Fahrzeiten bei K21 gegenüber heute: 3,6% (=54 Sekunden)

Das heißt: der gewichtete durchschnittliche Fahrzeitgewinn von K21 ist fast doppelt so hoch wie der von S21 !!!

Aber SMA rechnet mit dem Datenmaterial der Bahn, das man offenbar zur Verfügung hatte, noch genauer:

Nur etwa 19% der Reisenden reisen durch S21 künftig schneller (mehr als 2 Minuten), aber 13% der Reisenden reisen durch S21 künftig sogar langsamer (auch um mehr als 2 Minuten) – und das trotz der schnellen Neubaustrecke! Die restlichen 68% -also mehr als zwei Drittel aller Reisenden- reist auch künftig ungefähr gleich schnell wie heute.

FAZIT:

Damit ist nach der Leistungslüge (der Tiefbahnhof schafft ja mit nur 49 Zügen in der Spitzenstunde 10% weniger Züge als der Kopfbahnhof) auch die zweite große Nutzenlüge der S21-Ganoven in sich zusammengebrochen.

Sie wollen Milliarden in den Rachen der Mafia werfen, nur damit wir am Ende weniger Züge haben, die alles in allem auch noch langsamer sind.”

Anmerkung:

  1. Studie wurde von der CDU/FDP-Regierung geheim gehalten. Warum wohl?
  2. Viel Geld für Nichts

Frieden durch Volksabstimmung?

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Okt 032011
 

Zwei ernstzunehmende Meinungen zum Thema “Volksabstimmung = Befriedung des Konflikts?”

Zwuckelmann: Wieso kein Frieden in Stuttgart einziehen kann

“Was bleibt also?

Solange Stuttgart21 keine ausreichende politische Legitimität besitzt, solange es ernsthafte Zweifel an den risikobehafteten fachlichen Bauausführungen gibt, solange keine transparente und verlässliche Kostenkalkulation vorgelegt wird und schließlich solange der bürgerliche, friedliche Protest von Polizei und Justiz nicht ernst genommen und respektiert wird, solange werden die Gegner keine Ruhe geben und auf diese Mängel lautstark und bestimmt hinweisen. Eine Befriedung des Konflikts ist deshalb nicht absehbar – das sollte allen Beteiligten klar sein.”

Der tägliche Wahnsinn: S21 – Szenarien der Volksabstimmung zu S21 und ihre Folgen

“Man sieht: Von den 4 mögliche Szenarien haben 3 einen Ausgang, der den Bau von S21 anzeigt. Das Szenario „Quorum wird nicht erreicht und Mehrheit ist gegen S21“, das ich persönlich als das wahrscheinlichste ansehe, ist gleichzeitig das problematischte. So ein Ausgang der Volksbefragung würde wohl nicht zu Frieden in Stuttgart führen. 
Letztendlich sollten beide Parteien alles dafür tun, dass das Quorum erfüllt wird. Nur in diesem Falle ist ein “sauberes” Ergebnis zu erwarten – ohne “Gschmäckle”.”

Okt 032011
 

Am 11.07.2011 stellte die Metzinger Aktionsgemeinschaft K21 4 (in Worten vier) Fragen an den SPD-Abgeordneten Klaus Käppeler (Wahlkreis 61).  Siehe Offener Brief der MAG K21 an MdL Klaus Käppeler (SPD)

Die Antwort dazu am 13. August im Ermstalboten auf Seite 41:

 

Zitat: “…Bestandteil des zur Abstimmung gestellten Gesetzentwurfs ist dabei auch, welche Kosten auf das Land im Falle eines solchen Ausstiegs zukommen.”

Und wie sieht das aktuell aus?

Jeder Leser dieser Antwort möge sich seine eigenen Schlüsse aus dieser Antwort ziehen.

 

Nachtrag 05.10.2011:

Zitat aus einem Artikel des Südkuriers am 05.10.2011:

Dabei gebe es viele Sozialdemokraten, die das Projekt kritisch sehen, heißt es im Brief an Schmid. „Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie detailliert erläutern könnten, warum die ökologischen Vorteile überwiegen.“

Für Nils Schmid hat Staatssekretär Ingo Rust geantwortet. Er nehme kritische und besorgte Äußerungen von Bürgern ernst, könne aber nicht mit einem individuellen Schreiben antworten, heißt es darin. „Dennoch möchte ich Ihnen versichern, dass Ihre geäußerten Gedanken und Ideen Einfluss auf die politische Debatte haben.“ Die Adressaten am Bodensee fühlten sich wie vor den Kopf gestoßen. Nicht eine der vielen Fragen war beantwortet. Die wackeren Bürger vom See schrieben erneut an Nils Schmid.

Die Verneinung der inhaltlichen Diskussion zieht sich quer durch die SPD.

Siebenmal JA zum Ausstiegsgesetz

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Okt 032011
 

Siebenmal Ja zum Ausstiegsgesetz heißt:

Siebenmal Ja für eine bessere Zukunft!

Ja zum Ausbau des Nahverkehrs in Baden – Württemberg!
Ja zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene!
Ja zum Ausbau der Rheintalstrecke!
Ja zu einem integralen Taktfahrplan nach Schweizer Vorbild!
Ja zum Kopfbahnhof 21 – der besseren Alternative!
Ja zu einer intelligenten und nachhaltigen Verkehrspolitik!
Ja zum ökologischen Fortschritt in Baden-Württemberg!

Siebenmal Ja zum Ausstiegsgesetz heißt:

Siebenmal Nein zur Politik des Profits gegen die Menschen!

Nein zur Benachteiligung der ländlichen Gebiete!
Nein zur Verschleuderung von Steuergeldern im Stuttgarter Milliardengrab!
Nein zur Bereicherung der Immobilien-und Baumafia!
Nein zur Zerstörung des Denkmals Bonatzbahnhof!
Nein zum weiteren Verkehrschaos in Baden-Württemberg!
Nein zur weiteren Klima- und Umweltzerstörung!
Nein zur Fortsetzung der Basta-Politik à la Mappus!

Quelle: Stadt.Plan 5/2011: JA zum Ausstieg!

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